Eigentumserhalt ohne Bonitätsprüfung

In einem Beratungsgespräch wird geklärt, ob die Rettung durch die ISO machbar und die daraus resultierende monatliche Belastung für den Eigentümer tragbar ist.

Stellt sich die Rettung der Immobilie als sinnvoll heraus, tritt die ISO als Bieter im Versteigerungsverfahren auf. Sie erwirbt das Objekt innerhalb des berechneten Finanzrahmens durch Ansteigerung oder durch Kaufvertrag außerhalb des Zwangsversteigerungsverfahrens.

Bei Übernahme des Objektes in den Bestand der ISO stellt ein Notarvertrag die Rechte des bisherigen Eigentümers sicher (Treuhandvertrag).

Der bisherige Eigentümer kann nun seine Bonität wieder herstellen, ohne den Verlust der Immobilie zu befürchten. Ist seine Bonität wieder hergestellt, wird Ihm das Objekt rückübertragen.

Eine Bonitätsprüfung des bisherigen Eigentümers ist dabei nicht erforderlich, da die Bonität durch die ISO für die Zeit des Treuhandverhältnisses ersetzt wird.

In bestimmten Fällen ist auch eine Umfinanzierung unter Beibehaltung der bisherigen Eigentumsverhältnisse möglich. Dies ist dann der Fall, wenn die Immobilie nicht überschuldet ist.

Der Kredit wird dann dem bisherigen Eigentümer gewährt, wobei die ISO dem Darlehensverhältnis als Gesamtschuldner beitritt und die Bonität des Eigentümers ersetzt. Auch bei diesem Modell werden die Einzelheiten durch einen notariellen Geschäftsbesorgungsvertrag geregelt. Weder der Zwangsversteigerungsvermerk im Grundbuch oder ein bereits anberaumter Zwangsversteigerungstermin sind für die ISO kein Hindernis, da wir aufgrund gewachsener Beziehungen zu namhaften Banken kurzfristige Finanzierungszusagen erhalten und dadurch den Verlust der Immobilie verhindern können.

Eine Abwendung der Versteigerung und Rettung der Immobilie ist damit auch noch kurz vor dem Versteigerungstermin möglich, wenn alle Umfinanzierungsbemühungen oder Verhandlungen mit den Gläubigerbanken versagt haben.